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Ihr wisst nicht was AQUABALL ist. Dann schaut Euch

doch das Video an und verschafft Euch einen Überblick.


CT-09 / Dachau

Gelungener Abschluss der DSV-Champions-Tour

Neue und alte deutsche Aquaballmeister aus Dachau, München und Werl


Im oberbayerischen Dachau fand am 20.6. der Internationale Sparkassenpokal statt, der als der traditionsreichste Aquaballwettkampf gilt und dieses Jahr zugleich das Abschlussturnier der DSV-Champions-Tour war. Die Tour ist als offizielle deutsche Meisterschaft anerkannt.
Insgesamt 28 Teams aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen in den vier Wertungskategorien Offen (über 18 Jahre), Jugend (14-18 Jahre), Youngsters (unter 14 Jahre) und Damen (weibliche Spieler jeglichen Alters) teil.
In der „Königsdisziplin", der offenen Wertungsklasse, konnte die erste Mannschaft der Bunnyhunters aus Dachau ihren Titel verteidigen. Dies gelang der Mannschaft auf beeindruckende Art und Weise: Jedes Turnier der Champions-Tour, zu dem die Dachauer antraten, konnten sie auch gewinnen. Vizemeister wurden die zweite Garnitur der Bunnyhunters vor den Sea Cucumbers I aus München. Beim Sparkassenpokal unterlagen die Berserker Berlin im Finale den Bunnyhunters I, Platz drei konnten sich die Soester Haie vor der dritten Mannschaft aus Dachau sichern.
Die Jugendwertung wurde in einem engen Zweikampf entschieden - mit dem besseren Ende für die Dolphins aus Werl. Sie setzten sich knapp gegen den Titelverteidiger Unna Marlins durch, auf Platz drei folgten die Bunnyhunters aus Dachau. Dies war auch die Reihenfolge, in der die Jugendmannschaften den Internationalen Sparkassenpokal abschlossen.
Bei den jüngsten Aquaballern, den Youngsters, gab es ein ganz enges Rennen um den ISP: Am Ende waren Schweinfurt, Dachau und München punktgleich, und das Torverhältnis musste über die Endplatzierungen entscheiden. Schweinfurt hatte die beste Tordifferenz, sicherte sich den Sparkassenpokal und verwies Dachau und München auf die Plätze. Deutscher Meister wurden dennoch die Sea Cucumbers aus München vor den Bunnyhunters aus Dachau und den Schweinfurter Aquatigers.
In der Damenwertung gab es ein wahres Foto-Finish: Der ISP wurde von Dachau II knapp vor Dachau I und Soest gewonnen. Doch die Entscheidung, wer deutscher Meister wird, verlangte dem DSV-Referenten für Aquaball, Peter Demmelmayr, einen Blick in die Statuten ab: Dachau I und Dachau II waren punktgleich, hatten einen ausgeglichenen direkten Vergleich und auch der Mittelwert aller Platzierungen bei Turnieren der Champions-Tour war gleich. Somit blieb als letztes Kriterium vor dem Losentscheid das Torverhältnis aus allen Spielen zwischen den beiden Teams im Rahmen dieser Champions-Tour. Und dort hatte Team I mit 21:20 Toren die Nasenspitze vorn. Die hauchdünne Entscheidung zwischen zwei gleichwertig starken Teams wurde bei der Siegerehrung mit viel Beifall bedacht. Der dritte Platz bei den deutschen Meisterschaften in der Wertungskategorie Damen ging an die Soester Haie.
Der anwesende DSV-Breitensportreferent Wolfgang Lehmann lobte die Veranstaltung als sehr gelungen und freute sich bereits, nächstes Jahr das Jubiläumsturnier, den 10. Internationalen Sparkassenpokal, zu besuchen.

 

Mark Schmidt